Der Held meiner Schulzeit, ich kann mich noch an den Moment genau errinern. Wir haben Fußball gespielt, aber nach der Meldung wollte keiner mehr. Ruhe in Frieden, einer der wenigen Helden aus Österreich
Tolles, faszinierendes Zeitdokument. Kann mich noch dran erinnern, wie schockiert mein Vater war, als damals die Meldung von Jochen Rindts Tod im Fernsehen gemeldet wurde. Der war ganz durcheinander. Ich war damals allerdings noch zu klein, um zu begreifen, was Sache war.
Zwickl und Prüller haben an jenem September 1970 sicher das Gefühl, dass der österreichische Motorsport auf höchstem Niveau nun ebenfalls tot ist. Die dachten damals sicher nicht, dass schon 5 Jahre später ein Österreicher in Monza Weltmeister werden wird (Niki Lauda).
super, so was wäre heute undenkbar. Komisch ist für mich wie ein Gunther Philipp so seriös und ernsthaft ist, ich kenn ihn nur aus Filmen wo immer nur Lustig und Komisch ist. Aber auch das macht die Doko hier für mich aus. Sehr sehr gut und eine wahre Zeitgeschichte.
Sollte stets ein Thema sein, egal in welcher Rennserie man fährt! Unglaublich traurig, dass so etwas trauriges passieren konnte. Fahrer wie Michael Schumacher machen die F1 sicherer, wie noch nie zuvor trotzdem muss man als Rennsportler wissen, was man sich selbst und auch seiner Familie und seinen Freunden damit antuen könnte! Das sollte schon früh Aufklärungsthematik für Junioren sein. Wirklich schrecklich sowas aber traurige Realität.
Ich habe von einem Gespräch gehört, dass Rindt mit einem Freund (Prüller, Ecclestone?) am Ende der 1969 Saison gehabt hat. Rindt fragte sich, ob er bei Lotus bleiben soll, oder wieder zu Brabham zurückkehren soll. (Jack Brabham überlegte Ruhestand). Der Gesprächspartner sagte, „Wenn du Weltmeister werden willst, bleib bei Lotus. Wenn du leben willst, dann geh nach Brabham zurück.“ Wahre Wörte.
Der arme Heinz Prüller. Seinen besten Freund verlieren und 2 Tage später professionell darüber reden müssen. Man merkt ihm an dass es ihm schwer fällt. Aber sicher auch wie professionell er ist. Große Hochachtung ich könnte das nicht.
Sehr interessante Gesprächsrunde. Man kann von vielen Personen behaupten, sie seien zu früh gestorben, aber von Jochen Rindt kann man das definitiv sagen. Er hätte vielleicht gar nicht mehr so lange gefahren, aber wäre sicher auch danach eine große Persönlichkeit im Rennsport und im öffentlichen Leben geblieben und wäre es vielleicht auch heute noch.