11 Orte in Thüringen, an denen die Zeit seit 1989 stehen geblieben ist

Deutschlands Geheimnisse

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Wie fühlt sich ein Ort an, in dem die Wende vor mehr als drei Jahrzehnten begann, aber nie ganz zu Ende gegangen ist? In Thüringen gibt es elf solcher Plätze – Orte, an denen sich seit 1989 äußerlich kaum etwas verändert hat, während sich das Land drumherum längst weitergedreht hat.

Thüringen lag mitten im geteilten Deutschland, mit einer der längsten innerdeutschen Grenzen und zahlreichen Industriestandorten, die eng an das Wirtschaftssystem der DDR gebunden waren. Als dieses System zusammenbrach, verschwanden mit ihm auch die Strukturen, die viele dieser Orte am Leben hielten – Fabriken, Bahnstrecken, Wohnsiedlungen, ganze Dorfkerne. Manche Gebäude wurden seither nie wieder genutzt.

Diese Folge stellt elf solcher Schauplätze vor: Orte, die nicht wegen ihrer Schönheit ausgewählt wurden, sondern weil sich an ihnen besonders deutlich ablesen lässt, wie tief der Umbruch von 1989 in den Alltag eingriff. Leerstehende Werkshallen, verlassene Bahnhöfe, Grenzanlagen, die die Natur zurückerobert hat, und Wohnblöcke, in denen die Zeit auf den ersten Blick stillzustehen scheint.

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