Ein Geschlecht, vier Kaiser, hundertein Jahre an der Macht – und am Ende kein Erbe. In dieser ausführlichen Dokumentation erzählt Konrad von Falkenstein die Geschichte der Salier, jenes Hauses, das von tausendvierundzwanzig bis elfhundertfünfundzwanzig über das römisch-deutsche Reich herrschte und als erstes aus deutschen Landen vier Kaiser in vier Geschlechterfolgen stellte. Es ist die Geschichte eines beispiellosen Aufstiegs und eines ebenso vollständigen Untergangs, erzählt als durchgehende Kette von Ursachen: wie ein Geschlecht die Krone gewann, welchen Preis es für ihren Erhalt zahlte und warum es am Ende an seinem eigenen Erfolg zugrunde ging.
Der Weg beginnt an einem Septembertag am Rhein, bei der Wahl in Kamba, wo zwei Vettern gleichen Namens um eine Krone stritten, die keinem von beiden gehörte. Er führt über den kometenhaften Aufstieg Konrads des Zweiten, der aus einem Grafen ohne Herzogtum zum Herrn über drei Königreiche wurde, zur Höhe der Macht unter Heinrich dem Dritten, der an einem einzigen Dezember drei Männern den päpstlichen Stuhl nahm und einen eigenen Papst einsetzte. Und er führt in die tiefe Krise unter Heinrich dem Vierten: die Entführung des Kindkönigs in Kaiserswerth, der Investiturstreit mit Papst Gregor dem Siebten, der berühmte Bußgang nach Canossa, wo der König barfuß im Schnee vor dem Tor der Burg Mathildes von Tuszien ausharrte, und schließlich der Aufstand der eigenen Söhne. Die Folge schließt mit Heinrich dem Fünften, dem letzten Salier im Mannesstamm, dem Wormser Konkordat und dem stillen Ende des Hauses in Utrecht – mit dem Übergang des Erbes an die Staufer über die weibliche Linie.
Diese Dokumentation versteht sich als sachliche, geschichtliche Darstellung für ein erwachsenes, bildungsinteressiertes Publikum. Umstrittene Ereignisse wie der Bußgang nach Canossa, der Investiturstreit und das Ende der Dynastie werden ausgewogen und aus der Sicht der verschiedenen Beteiligten geschildert, ohne vorschnelles Urteil.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem: Konrad der Zweite, Gisela von Schwaben, Heinrich der Dritte, Agnes von Poitou, Heinrich der Vierte, Bertha von Savoyen, Papst Gregor der Siebte, Mathilde von Tuszien, Heinrich der Fünfte, Mathilde von England, Adalbert von Mainz, Lothar von Supplinburg sowie die Vorfahren und Erben des Hauses, von Konrad dem Roten und Otto von Worms bis zu den ersten Staufern. Schauplätze sind der Kaiserdom zu Speyer mit der Krypta der Kaiser, Mainz, Aachen, Goslar, Canossa, Rom, Brixen und Worms.
Kanal und Autor: Konrad von Falkenstein. Dieser Kanal widmet sich den herrschenden und großen Geschlechtern Europas, dem Ringen um Macht, Erbe und Untergang der Dynastien.
Urheberrechtshinweis: Alle Inhalte dieses Videos – Text, Erzählung, Gestaltung und Bildkomposition – sind urheberrechtlich geschützt und Eigentum des Kanals Konrad von Falkenstein. Jede unerlaubte Vervielfältigung, Weiterverbreitung, Bearbeitung oder Nutzung, ganz oder in Teilen, ist ohne ausdrückliche vorherige Zustimmung untersagt.
#Salier #HeinrichderVierte #Canossa #Kaiserdom #Mittelalter
Ein Geschlecht, vier Kaiser, hundertein Jahre an der Macht – und am Ende kein Erbe. In dieser ausführlichen Dokumentation erzählt Konrad von Falkenstein die Geschichte der Salier, jenes Hauses, das von tausendvierundzwanzig bis elfhundertfünfundzwanzig über das römisch-deutsche Reich herrschte und als erstes aus deutschen Landen vier Kaiser in vier Geschlechterfolgen stellte. Es ist die Geschichte eines beispiellosen Aufstiegs und eines ebenso vollständigen Untergangs, erzählt als durchgehende Kette von Ursachen: wie ein Geschlecht die Krone gewann, welchen Preis es für ihren Erhalt zahlte und warum es am Ende an seinem eigenen Erfolg zugrunde ging.
Der Weg beginnt an einem Septembertag am Rhein, bei der Wahl in Kamba, wo zwei Vettern gleichen Namens um eine Krone stritten, die keinem von beiden gehörte. Er führt über den kometenhaften Aufstieg Konrads des Zweiten, der aus einem Grafen ohne Herzogtum zum Herrn über drei Königreiche wurde, zur Höhe der Macht unter Heinrich dem Dritten, der an einem einzigen Dezember drei Männern den päpstlichen Stuhl nahm und einen eigenen Papst einsetzte. Und er führt in die tiefe Krise unter Heinrich dem Vierten: die Entführung des Kindkönigs in Kaiserswerth, der Investiturstreit mit Papst Gregor dem Siebten, der berühmte Bußgang nach Canossa, wo der König barfuß im Schnee vor dem Tor der Burg Mathildes von Tuszien ausharrte, und schließlich der Aufstand der eigenen Söhne. Die Folge schließt mit Heinrich dem Fünften, dem letzten Salier im Mannesstamm, dem Wormser Konkordat und dem stillen Ende des Hauses in Utrecht – mit dem Übergang des Erbes an die Staufer über die weibliche Linie.
Diese Dokumentation versteht sich als sachliche, geschichtliche Darstellung für ein erwachsenes, bildungsinteressiertes Publikum. Umstrittene Ereignisse wie der Bußgang nach Canossa, der Investiturstreit und das Ende der Dynastie werden ausgewogen und aus der Sicht der verschiedenen Beteiligten geschildert, ohne vorschnelles Urteil.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem: Konrad der Zweite, Gisela von Schwaben, Heinrich der Dritte, Agnes von Poitou, Heinrich der Vierte, Bertha von Savoyen, Papst Gregor der Siebte, Mathilde von Tuszien, Heinrich der Fünfte, Mathilde von England, Adalbert von Mainz, Lothar von Supplinburg sowie die Vorfahren und Erben des Hauses, von Konrad dem Roten und Otto von Worms bis zu den ersten Staufern. Schauplätze sind der Kaiserdom zu Speyer mit der Krypta der Kaiser, Mainz, Aachen, Goslar, Canossa, Rom, Brixen und Worms.
Kanal und Autor: Konrad von Falkenstein. Dieser Kanal widmet sich den herrschenden und großen Geschlechtern Europas, dem Ringen um Macht, Erbe und Untergang der Dynastien.
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#Salier #HeinrichderVierte #Canossa #Kaiserdom #Mittelalter