Wer wird Millionär: Ist er nervig oder genial?
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Bereits seit 1999 ist Wer wird Millionär mit Günther Jauch einer der Quotengaranten von RTL. Und obwohl es schon viele Millionengewinner und echte Superbrains gab, gibt es natürlich auch immer immer andere Besonderheiten, so wie in dieser Folge:
Überhangkandidat Vincent Eiselt ist Medizinstudent aus Berlin. Er brachte Günther Jauch bereits bei dessen erster Frage bei „Wer wird Millionär“ an diesem Abend zum Staunen. Denn Eiselt kannte nicht nur die richtige Antwort auf die Frage „Welcher Begriff taucht im Grundgesetz auf? A) gold C) silber C) bronze D) platin“ ... sondern er nannte auch den Paragrafen im Grundgesetz, der gar nicht gefragt war.
Die Antwort war Gold, damm sagte Eiselt: „Ich hatte während des Abis so eine Art Jura-Vorstudium, da musste man die 146 Artikel auswendig lernen“.
Es gab viel Applaus im Studio und die mitgereiste Oma freute sich hörbar: „Oh, das ist klasse!“
Beim Stichwort „Gold“ leitete Jauch zum Hobby des Kandidaten über. „Haben wir nicht ein Foto, weil wenn ich das so abstrakt erkläre, dann denken die Leute, ich bin ein Sonderling“, fand Vincent Eiselt.
Jauch stichelte schelmisch: „Sie meinen, mit Foto sind Sie kein Sonderling mehr?“ Das Publikum lachte, denn das Foto zeigte ein goldenes Nilpferd - eine rare Sonderfigur zum 40. Jubiläum der Ü-Eier. Der Kandidat verriet, dass er das Sammlerstück in einem Bankschließfach aufbewahrte.
64.000 Euro wert: „Wer wohnte die letzten fünf Jahre seines Lebens in einer Unterkunft namens ´Longwood House´?“ Galileo Galilei, Napoleon Bonaparte, Kaiser Wilhelm II., Don Quijote?
Der Kandidat dachte so lange nach, dass Jauch ungeduldig wurde und den letzten verbliebenen Joker empfahl. „Ne, ne, ne, lassen Sie mich noch ein bisschen nachdenken“, forderte Vincent Eiselt.
„Sie gucken schon wieder so skeptisch, das war letzte Woche schon genauso“, lamentierte er. Nun zog er doch den weiblichen Telefonjoker zurate, doch die Dame konnte nicht helfen.
„Sie wollen mich schon loswerden, habe ich so im Gefühl“, glaubte Vincent Eiselt. Bei seinem ersten Auftritt habe er sich wohler gefühlt, dank des „Beruhigungsmitarbeiters“ namens Alfonso, der ihm zugeteilt worden sei.
Jauch staunte - zum einen, weil er nichts von „persönlichen Beruhigungsmitarbeitern“ im Auftrag von RTL wusste, zum anderen, weil die Redaktion ihm per Display mitteilte, dass ihr kein Mitarbeiter dieses Namens bekannt sei.
Der Kandidat löste auf: Gemeint war der Hund einer Maskenbildnerin. Trotz Abwesenheit des Therapiehundes bei seinem zweiten Auftritt erspielte Vincent Eiselt immerhin 32.000 Euro. Er hätte die richtige Antwort vermutet: Napoleon.
Diese Folge von WWM wird wohl definitiv in die Geschichte des Formats eingehen. Natürlich gibt es nicht nur die lustigsten Stellen, sondern es wird auch wieder kommentiert, parodiert und analysiert - vom einzig echten OnionDog! Viel Spaß!
#wwm
#werwirdmillionär
#jauch
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„Sie gucken schon wieder so skeptisch, das war letzte Woche schon genauso“, lamentierte er. Nun zog er doch den weiblichen Telefonjoker zurate, doch die Dame konnte nicht helfen.
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