Ende November 2023 fällt einer Gruppe am ehemaligen Verler Bahnhof auf, dass einer von ihnen fehlt, der sonst eigentlich immer da ist: Ralf L.! Als er auch den nächsten Tag nicht auftaucht, melden Sozialarbeiter seines Wohnheims ihn als vermisst.
Monate nach Ralfs Verschwinden streiten sich zwei Männer. Alkohol ist im Spiel. Plötzlich erwähnt einer der beiden, Marek M. (Name geändert), dass er schon mal jemanden umgebracht hat. Sein Streitpartner ruft daraufhin die Polizei.
Marek M. führt die Polizeibeamten später sogar freiwillig zu seiner Wohnung und sagt, dass er eine Leiche in seiner Wohnung versteckt hat. Die Obduktion ergibt, dass es sich bei der Leiche um Ralf L. handelt. Seine Körperteile haben seit über einem Jahr in der Gefriertruhe gelegen.
Anfangs wird im Prozess sogar über Notwehr verhandelt. Das wäre ein Freispruch für Marek M. Dann kommt jedoch eine zweite Version des Tathergangs ans Licht. Ein einziger Satz verändert alles. Das Gericht spricht Marek M. schuldig wegen Mordes. Das Tatmerkmal der Verdeckungsabsicht ist erfüllt. Das Strafmaß: lebenslänglich.
Host Florian möchte wissen: Wie kann es passieren, dass ein einziger Satz das gesamte Urteil verändert? Dafür spricht er mit Guiskard Eisenberg, Richter am Landgericht Bielefeld, und Damien Nippen, Strafrechtler an der Uni Köln.
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Inhaltsverzeichnis
00:00 – 00:49 Intro
00:50 – 03:33 Das Verschwinden von Ralf L.
03:34 – 06:30 So kommt die Polizei auf Marek M.
06:31 – 10:20 Wieso hat Marek M. sein Opfer getötet?
10:21 – 15:30 Tatverlauf und der Prozess
15:31 – 21:30 Das Geständnis und Urteil
21:31 – 22:23 Fazit
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Wenn ihr euch für weitere Kriminalfälle aus NRW interessiert, folgt doch unserem Kanal ➡️ @wdrverbrechen
❗️ Auf unserer Lokalzeit-Homepage findet ihr mehr Wissen zu True-Crime-Fällen aus NRW und Geschichten von Menschen, die sich mit Kriminalität befassen https://www1.wdr.de/lokalzeit/verbrec...
Außerdem findet ihr hier das Juralexikon für unsere True-Crime-Community von und mit Hans Reinhardt https://www1.wdr.de/lokalzeit/verbrec...
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Wir sind #MordOrte, das True-Crime-Format der WDR Lokalzeit.
Jeden Montag um 17 Uhr gibt es hier auf diesem Kanal ein neues Video zu den Geschichten hinter den spektakulärsten Kriminalfällen aus NRW. Wir sind vor Ort und sprechen mit den Menschen, deren Leben sich durch die Taten für immer verändert hat. Ihr wollt kein Video verpassen? Dann lasst uns ein Abo da!
Ihr habt Themenvorschläge für uns? Dann schickt uns eine Mail an: lokalzeit.mordorte@wdr.de
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Autor & Host: Florian Dolle
Schnitt: Fatima Kazic
Kamera: Kathrin Hartmann
Ton: Christoph Pieper
Redaktion: Mareike Maack, Annika Jürgens
Backoffice: Nico Weinberger, Juliane Aldag
Musik: Nikdaijai. https://nikdaijai.com
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Hey Ihr alle! Ich bin Florian. Ich bin Kind der 90er, aber die True-Crime-Fans in meiner Familie zeigten mir die ganz, ganz ursprünglichen Formate. „Stahlnetz“ aus den 1960er Jahren. Das wird den meisten von Euch nichts mehr sagen, aber das lief bei uns über Videokassette – das alltägliche Verbrechen in Schwarz-Weiß. Absolut fesselnd für mein zehn Jahre altes Ich. Die Täter waren keine furchteinflößenden Psychopathen, sondern Menschen aus der Mitte der Gesellschaft. Das fasziniert mich bis heute: Wozu sind Menschen fähig? Was führt dazu, dass manche anderen so grausame Dinge antun? Ich freue mich, dass ich Euch als MordOrte Host mitnehmen kann, in die Lebenswelten und Psychologien der Opfer und Täter der letzten Jahrzehnte.
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Impressum: http://wdr.de/k/Impressum
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Produziert mit ❤ und deinem Rundfunkbeitrag. #WDRLokalzeit
Ende November 2023 fällt einer Gruppe am ehemaligen Verler Bahnhof auf, dass einer von ihnen fehlt, der sonst eigentlich immer da ist: Ralf L.! Als er auch den nächsten Tag nicht auftaucht, melden Sozialarbeiter seines Wohnheims ihn als vermisst.
Monate nach Ralfs Verschwinden streiten sich zwei Männer. Alkohol ist im Spiel. Plötzlich erwähnt einer der beiden, Marek M. (Name geändert), dass er schon mal jemanden umgebracht hat. Sein Streitpartner ruft daraufhin die Polizei.
Marek M. führt die Polizeibeamten später sogar freiwillig zu seiner Wohnung und sagt, dass er eine Leiche in seiner Wohnung versteckt hat. Die Obduktion ergibt, dass es sich bei der Leiche um Ralf L. handelt. Seine Körperteile haben seit über einem Jahr in der Gefriertruhe gelegen.
Anfangs wird im Prozess sogar über Notwehr verhandelt. Das wäre ein Freispruch für Marek M. Dann kommt jedoch eine zweite Version des Tathergangs ans Licht. Ein einziger Satz verändert alles. Das Gericht spricht Marek M. schuldig wegen Mordes. Das Tatmerkmal der Verdeckungsabsicht ist erfüllt. Das Strafmaß: lebenslänglich.
Host Florian möchte wissen: Wie kann es passieren, dass ein einziger Satz das gesamte Urteil verändert? Dafür spricht er mit Guiskard Eisenberg, Richter am Landgericht Bielefeld, und Damien Nippen, Strafrechtler an der Uni Köln.
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Inhaltsverzeichnis
00:00 – 00:49 Intro
00:50 – 03:33 Das Verschwinden von Ralf L.
03:34 – 06:30 So kommt die Polizei auf Marek M.
06:31 – 10:20 Wieso hat Marek M. sein Opfer getötet?
10:21 – 15:30 Tatverlauf und der Prozess
15:31 – 21:30 Das Geständnis und Urteil
21:31 – 22:23 Fazit
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Schnitt: Fatima Kazic
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Redaktion: Mareike Maack, Annika Jürgens
Backoffice: Nico Weinberger, Juliane Aldag
Musik: Nikdaijai. https://nikdaijai.com
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Hey Ihr alle! Ich bin Florian. Ich bin Kind der 90er, aber die True-Crime-Fans in meiner Familie zeigten mir die ganz, ganz ursprünglichen Formate. „Stahlnetz“ aus den 1960er Jahren. Das wird den meisten von Euch nichts mehr sagen, aber das lief bei uns über Videokassette – das alltägliche Verbrechen in Schwarz-Weiß. Absolut fesselnd für mein zehn Jahre altes Ich. Die Täter waren keine furchteinflößenden Psychopathen, sondern Menschen aus der Mitte der Gesellschaft. Das fasziniert mich bis heute: Wozu sind Menschen fähig? Was führt dazu, dass manche anderen so grausame Dinge antun? Ich freue mich, dass ich Euch als MordOrte Host mitnehmen kann, in die Lebenswelten und Psychologien der Opfer und Täter der letzten Jahrzehnte.
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