Einzelhandel in der Krise– Innenstädte auf der Suche nach neuen Konzepten
Eine point Reportage von Norbert Goldhammer
Im Januar starten die Umbaumaßnahmen in der Breiten Gasse Nürnbergs. Ein Neustart soll gemacht werden. Die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt hat in den letzten Jahren schwer gelitten. Nürnberg ist da nicht alleine. Der Einzelhandel steckt seit längerem in der Krise. Auch andere Städte haben damit zu kämpfen.
Nur, was nützen neue Bänke, mehr Grün und schönere Böden, wenn der Leerstand trotzdem da ist? In der Breiten Gasse ist die Situation besonders schlimm. Nur ganz wenige inhabergeführte Geschäfte sind hier noch übrig. Viel Ramsch und Fastfood macht sich breit.
Zu allem Überfluss stehen auch die großen Areale Kaufhof und CityPoint seit Jahren leer. Den Kaufhof hat nun die Stadt Nürnberg selbst erworben. Der CityPoint hat einen anderen potenten Käufer gefunden.
Nürnberg ist bemüht, den Gebäuden wieder Leben einzuhauchen. Sind solche Konsumtempel doch Anziehungspunkt und Frequenzbringer, die vom Einzelhandel gefordert werden. Aktuell wird das Kaufhof-Areal mit Kunst und Kultur bespielt. Ist das ein Konzept auch für andere Nutzungen?
Innenstädte wie Nürnberg oder Fürth suchen jedenfalls nach neuen Ideen zur Belebung ihrer Cities und Steigerung der Aufenthaltsqualität. Denn das Konsumverhalten hat sich in den letzten Jahren geändert. Onlinehandel und die wirtschaftlich schwierige Lage lässt Konsumenten ausbleiben. Was können Städte also noch dagegen tun?
Einzelhandel in der Krise– Innenstädte auf der Suche nach neuen Konzepten
Eine point Reportage von Norbert Goldhammer
Im Januar starten die Umbaumaßnahmen in der Breiten Gasse Nürnbergs. Ein Neustart soll gemacht werden. Die Aufenthaltsqualität in der Innenstadt hat in den letzten Jahren schwer gelitten. Nürnberg ist da nicht alleine. Der Einzelhandel steckt seit längerem in der Krise. Auch andere Städte haben damit zu kämpfen.
Nur, was nützen neue Bänke, mehr Grün und schönere Böden, wenn der Leerstand trotzdem da ist? In der Breiten Gasse ist die Situation besonders schlimm. Nur ganz wenige inhabergeführte Geschäfte sind hier noch übrig. Viel Ramsch und Fastfood macht sich breit.
Zu allem Überfluss stehen auch die großen Areale Kaufhof und CityPoint seit Jahren leer. Den Kaufhof hat nun die Stadt Nürnberg selbst erworben. Der CityPoint hat einen anderen potenten Käufer gefunden.
Nürnberg ist bemüht, den Gebäuden wieder Leben einzuhauchen. Sind solche Konsumtempel doch Anziehungspunkt und Frequenzbringer, die vom Einzelhandel gefordert werden. Aktuell wird das Kaufhof-Areal mit Kunst und Kultur bespielt. Ist das ein Konzept auch für andere Nutzungen?
Innenstädte wie Nürnberg oder Fürth suchen jedenfalls nach neuen Ideen zur Belebung ihrer Cities und Steigerung der Aufenthaltsqualität. Denn das Konsumverhalten hat sich in den letzten Jahren geändert. Onlinehandel und die wirtschaftlich schwierige Lage lässt Konsumenten ausbleiben. Was können Städte also noch dagegen tun?
Meine Eltern sind fast 80 Jahre alt, wir sind früher immer ca. 50km mit dem Auto in die nächste größere Stadt gefahren um Kleidung, Geschirr, Bettzeug, Schlittschuhe, Ski, Zelt usw. zu kaufen. Mein Vater war in z. B. in Laden A, ich in Laden B und meine Mutter in Landen C - getroffen haben wir uns dann um Uhrzeit XY an Punkt XY, wer eher fertig war konnte sich draußen bequem hinsetzen und auf den/ die anderen warten. Große & schwere Einkäufe wie z. B. Zelt oder Geschirr oder unhandliche Tüten wurden zwischendurch kurz ins Auto (stand zu moderaten Kosten im nahe gelegenen Parkhaus) gebracht. Nach einem "Shopping-Tag" sind wir grundsätzlich noch im Restaurant essen gegangen und auf der Rückfahrt war der Kofferraum immer komplett voll.
Schon seit vielen Jahren wurde die Stadt "AUTOFREI" gemacht, d. h. geparkt werden kann nur noch - zu hohen Kosten - außerhalb der Innenstadt/Fußgängerzonen & unterwegs gibt es insbesondere für ältere Menschen keine Möglichkeit sich mal kurz irgendwo hinzusetzen. Entsprechend kann quasi nur noch das gekauft werden, was man in 1-2 leichten Tüten tragen kann, dafür aber pro Strecke 50km zu fahren (Hin-und Rückfahrt = ca. 2 Stunden) lohnt sich einfach nicht - also wird online bestellt.
Die "Stadtplaner" haben selber Schuld wenn die Innenstädte ausbluten 🤷♀