Meister Nadelöhr war das bekannteste Gesicht im Kinderfernsehen der DDR. Doch kaum jemand kennt die wahre Geschichte von Eckart Friedrichson, dem Schauspieler hinter dem Märchen erzählenden Schneider mit der Zauberelle. Mit dreizehn Jahren erhält der Junge aus Wernigerode die Diagnose Diabetes und eine Prognose von nur zwei Jahren. Er lebt noch dreiunddreißig Jahre und wird zur DDR-Legende.
In dieser Dokumentation erzählen wir sein Leben von den Anfängen am Theater in Wernigerode, Quedlinburg und Rostock über das Theater der Freundschaft und das Deutsche Theater Berlin bis zur ersten Live-Sendung von „Meister Nadelöhr erzählt“ am dreiundzwanzigsten November neunzehnhundertfünfundfünfzig im Deutschen Fernsehfunk. Du erfährst, wie das DDR-Fernsehen damals ohne Aufzeichnung live senden musste, warum ein Gitarrist in der Kulisse versteckt saß und welche Rolle die Kanarienvögel Zwirnchen und Röllchen spielten.
Es geht um ein verbotenes Fernsehspiel aus dem Jahr neunzehnhundertachtundfünfzig, um den Auftritt im Friedrichstadtpalast und um die legendäre Begegnung mit Paul Robeson auf dem Wiener Flughafen bei den Weltfestspielen der Jugend neunzehnhundertneunundfünfzig. Auch die DDR-Briefmarke mit Meister Nadelöhr von Werner Klemke kommt vor, außerdem seine drei Ehen, darunter mit der Schauspielerin Katharina Matz. Und du erfährst, warum der beliebteste Kinderstar des Landes nie den Nationalpreis der DDR erhielt.
Ein besonderes Kapitel ist die Entstehung von Pittiplatsch. Eckart Friedrichson gab den Anstoß zu dem frechen Kobold, der gemeinsam mit Schnatterinchen aus der Sendung „Zu Besuch im Märchenland“ bis heute zum Sandmännchen gehört. Wir erzählen, warum Pädagogen Pittiplatsch zunächst vom Bildschirm verbannen ließen, wie Heinz Schröder ihm fast fünfzig Jahre lang seine Stimme lieh und wie der Kobold zum Liebling mehrerer Generationen wurde.
Zum Schluss geht es um das traurige Verschwinden von Meister Nadelöhr: um den Rauswurf beim Fernsehen, das Leben als rastloser Tourneekünstler, die letzten Weihnachtssendungen im Märchenland und seinen frühen Tod am siebten Juni neunzehnhundertsechsundsiebzig in Berlin. Eine Geschichte über DDR-Kindheit, Ostalgie und Fernsehgeschichte, für alle, die mit Meister Nadelöhr, Pittiplatsch und Schnatterinchen aufgewachsen sind.
Quellen und weiterführende Informationen: Matthias Thalheim, Beitrag über das Leben von Eckart Friedrichson in der Berliner Zeitung (Juni zweitausendsechsundzwanzig); Kurzbiografie in „Wer war wer in der DDR?“ (Ch. Links Verlag), auch in der biografischen Datenbank der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur; Wikipedia-Artikel zu Eckart Friedrichson und zu Pittiplatsch und Schnatterinchen; Pittiplatsch-Museum; Berliner Kurier; nd; DEFA-Stiftung; Deutsches Theater Berlin (Biografie Katharina Matz).
Meister Nadelöhr war das bekannteste Gesicht im Kinderfernsehen der DDR. Doch kaum jemand kennt die wahre Geschichte von Eckart Friedrichson, dem Schauspieler hinter dem Märchen erzählenden Schneider mit der Zauberelle. Mit dreizehn Jahren erhält der Junge aus Wernigerode die Diagnose Diabetes und eine Prognose von nur zwei Jahren. Er lebt noch dreiunddreißig Jahre und wird zur DDR-Legende.
In dieser Dokumentation erzählen wir sein Leben von den Anfängen am Theater in Wernigerode, Quedlinburg und Rostock über das Theater der Freundschaft und das Deutsche Theater Berlin bis zur ersten Live-Sendung von „Meister Nadelöhr erzählt“ am dreiundzwanzigsten November neunzehnhundertfünfundfünfzig im Deutschen Fernsehfunk. Du erfährst, wie das DDR-Fernsehen damals ohne Aufzeichnung live senden musste, warum ein Gitarrist in der Kulisse versteckt saß und welche Rolle die Kanarienvögel Zwirnchen und Röllchen spielten.
Es geht um ein verbotenes Fernsehspiel aus dem Jahr neunzehnhundertachtundfünfzig, um den Auftritt im Friedrichstadtpalast und um die legendäre Begegnung mit Paul Robeson auf dem Wiener Flughafen bei den Weltfestspielen der Jugend neunzehnhundertneunundfünfzig. Auch die DDR-Briefmarke mit Meister Nadelöhr von Werner Klemke kommt vor, außerdem seine drei Ehen, darunter mit der Schauspielerin Katharina Matz. Und du erfährst, warum der beliebteste Kinderstar des Landes nie den Nationalpreis der DDR erhielt.
Ein besonderes Kapitel ist die Entstehung von Pittiplatsch. Eckart Friedrichson gab den Anstoß zu dem frechen Kobold, der gemeinsam mit Schnatterinchen aus der Sendung „Zu Besuch im Märchenland“ bis heute zum Sandmännchen gehört. Wir erzählen, warum Pädagogen Pittiplatsch zunächst vom Bildschirm verbannen ließen, wie Heinz Schröder ihm fast fünfzig Jahre lang seine Stimme lieh und wie der Kobold zum Liebling mehrerer Generationen wurde.
Zum Schluss geht es um das traurige Verschwinden von Meister Nadelöhr: um den Rauswurf beim Fernsehen, das Leben als rastloser Tourneekünstler, die letzten Weihnachtssendungen im Märchenland und seinen frühen Tod am siebten Juni neunzehnhundertsechsundsiebzig in Berlin. Eine Geschichte über DDR-Kindheit, Ostalgie und Fernsehgeschichte, für alle, die mit Meister Nadelöhr, Pittiplatsch und Schnatterinchen aufgewachsen sind.
Quellen und weiterführende Informationen: Matthias Thalheim, Beitrag über das Leben von Eckart Friedrichson in der Berliner Zeitung (Juni zweitausendsechsundzwanzig); Kurzbiografie in „Wer war wer in der DDR?“ (Ch. Links Verlag), auch in der biografischen Datenbank der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur; Wikipedia-Artikel zu Eckart Friedrichson und zu Pittiplatsch und Schnatterinchen; Pittiplatsch-Museum; Berliner Kurier; nd; DEFA-Stiftung; Deutsches Theater Berlin (Biografie Katharina Matz).